Das Land Venezuela bietet für naturverbundene Touristen eine nahezu unerschöpfliche Artenvielfalt. Viele Touristen kommen allein nach Venezuela, um die mehr als 280 verschiedenen Säugetierarten in ihrer natürlichen Umgebung zu betrachten. Man findet hier zum Beispiel den Jaguar, den Puma, Brüllaffen, die Seekuh, Faultiere sowie Delphine.
Besonders im Herzen des Regenwaldes von Venezuela findet der Tourist interessante Tierarten. Verschiedene Affenarten wie der Totenkopf- oder der Kapuzineraffe sind hier ebenso vertreten wie Fledermäuse und mehr als 1000 Vogelarten. Natürlich sind auch Reptilien vertreten; in Venezuela gibt es die größte Schlange der Welt; die Anakonda, sowie Klapperschlangen, Boas und Leguane.
Neben den seltenen Tierarten bietet der Regenwald Venezuelas auch einige sehenswerte Pflanzenarten. Erwähnenswert sind hier Palmen, Korallenbäume und Mangos.

Doch auch landschaftlich ist das Land Venezuela so vielfältig wie kein anderer Staat in Südamerika. Besonders imposant sind die Anden, deren schneebedeckte Gipfel teilweise Höhen von knapp 5.000 Metern erreichen. Ab einer Höhe von circa 1.700 Metern findet man die so genannten “Nebelwälder”: hier wird der naturverbundene Tourist vor allem von der schier unendlichen Orchideen-Vielfalt beeindruckt sein.
In Venezuela findet man viele unterschiedliche Landschaftsformen; Regenwälder und Savannen sind ebenso vertreten wie Hochplateaus. Besonders beliebt bei Touristen aufgrund der beeindruckenden Tafelberge ist das Bergland von Guyana. Viele Touristen nutzen einen Rundflug über den 2.580 m hohen Auyan Tepui, um den höchsten Wasserfall der Welt, den Salto Angel, zu besichtigen, der mit einer Höhe von 972 Metern beeindruckt. Dieser Wasserfall wurde in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Für Aktivurlauber sehr empfehlenswert ist der Nationalpark Mochima. Hier gibt es traumhafte weiße Sandstrände und kristallklares Wasser, welches zum Baden und Schnorcheln einlädt.
Sonnenanbeter wiederum werden von der Insel “Isla Margarita” mit ihrem karibischen Flair begeistert sein.

Im Norden des Landes, nahe der Stadt Caripe, befindet sich der “Garten des Ostens” mit seinen vielen Frucht- und Kaffeeplantagen. Nicht weit vom Garten entfernt zieht ein weiteres Naturschauspiel Venezuelas viele Touristen an: die berühmte Guacharo-Höhle mit ihren Tropfsteinformationen. Weiter im Inneren des Landes sollte man sich einen Besuch des Orinoco-Deltas nicht entgehen lassen. Hier besteht die Möglichkeit, eine Bootstour auf dem Fluss zu unternehmen und hierbei die Dschungellandschaft auf sich wirken zu lassen. Papageien, Tukane und Flussdelphine sind nur einige der zahlreichen Tiere, welche man auf der Bootsfahrt bestaunen kann. Neben den Grasländern gibt es hier auch interessante Sumpfgebiete zu besichtigen.